Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 10:24 Uhr

Umbau und Neubau verschiedener sozialer Einrichtungen

in München-Sendling

KidlerstraeAb Anfang August baut der SkF das denkmalgeschützte Anwesen in der Kidlerstraße 34 im Münchner Stadtteil Sendling um. Umziehen werden drei Bereiche des SkF: die Mutter-Kind-Einrichtung „Haus Domicilia“ mit sieben Wohnungen, das Sozialpädagogisch Betreute Wohnen (SBW) für junge Frauen mit drei Apartments sowie eine Wohngruppe für strafentlassene Frauen mit insgesamt vier Plätzen. Die Social Sense gGmbH, eine Tochter des SkF, betreibt im Erdgeschoss des Hauses ein Stehcafé und einen Mittagstisch.


Das Tagescafé bietet benachteiligten jungen Frauen Praktikums- und Arbeitsplätze, der Mittagstisch ermöglicht den Schülern der umliegenden Schulen ein günstiges Mittagessen und einen Treffpunkt.

 

Auf dem Grundstück im Hinterhof entsteht ab Spätherbst eine Kinderkrippe. Die Landeshauptstadt München hat für den Neubau einen Investitionskostenzuschuss genehmigt. „Der Neubau wird kleiner ausfallen als das bestehende Gebäude. Er erhält zudem ein begrüntes Flachdach, eine hochgedämmte Gebäudehülle, eine Solaranlage und erfüllt somit alle Anforderungen für ein zukunftssicheres und energie­effizientes Gebäude“, sagt Architekt Anton Maier von der Werkstatt für Architektur und Gestaltung. Geplant sind 48 Langzeitplätze in vier Gruppen für 0- bis 3-jährige Kinder. Ende nächsten Jahres soll die Krippe eröffnen, Anmeldungen werden bereits entgegen genommen.

 

Durch den Neu- und Umbau besteht für den Stadtteil die Möglichkeit, seine soziale Infrastruktur auszubauen. „Vor allem die Kinderkrippe ist für die in Sendling lebenden Familien ein Gewinn“, sagt SkF-Geschäftsführerin Dr. Karin E. Müller. „Die Kidlerstraße schafft außerdem für Frauen in verschiedenen Lebenslagen und für den Stadtteil einen Ort der Begegnung.“

 

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. München ist ein Frauenfachverband in der katholischen Kirche. Gemäß dem karitativen Auftrag der Kirche setzt er sich für sozial benachteiligte Menschen ein, entwickelt gemeinsam mit ihnen Lösungen und trägt dazu bei, ihre sozialen Bedingungen zu verbessern. Die Schwerpunkte des SkF München liegen in der Kinder- und Jugendhilfe, der Schwangerenberatung, der Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe sowie in den Mutter-Kind-Häusern. Frauen in Not  berät und begleitet der SkF unabhängig von Religionszugehörigkeit und Nationalität.

Rund 30 Fachdienste und Einrichtungen des SkF München betreuten im Jahr 2010 über 3200 Klientinnen und führten zusätzlich 6500 Beratungsgespräche. Die professionelle Arbeit des SkF unterstützen 140 ehrenamtlich Tätige.

 

Pressekontakt: Elisabeth Tyroller, Dachauer Straße 48, 80335 München, Tel. 089/55981-225,

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