In Bayern gelten rund 1000 Frauen und Mütter mit Kindern als wohnungslos. Dabei leben wohnungslose Frauen ihr Schicksal meist unauffälliger als Männer, halten unzumutbare Beziehungen länger aus und suchen notfalls Unterschlupf bei Bekannten und Freunden. Sie leben seltener auf der Straße, sind aber schneller in der Gefahr ihre Wohnung zu verlieren. Denn Frauen verdienen weniger als Männer, arbeiten oft in Teilzeit und finden daher schwerer eine Wohnung, die sie sich leisten können. Die Situation verschärft sich zusätzlich, wenn sie sich vom Partner trennen, Kinder haben und diese alleine erziehen müssen, wenn sie vor häuslicher Gewalt fliehen müssen oder durch physische und psychische Erkrankungen gehandicapt sind.

Es besteht die Möglichkeit, mit Frauen aus unseren Einrichtungen über ihre Geschichte und Erfahrungen zu sprechen.